vogel_psychotherapie Behandlung
vogel_psychotherapie
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Ich unterstütze Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (bis 21 J.) dabei, den eigenen Handlungsspielraum Schritt für Schritt zu erweitern, um in ihrer Lebenswelt zurecht zu kommen und sich der eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden. 

Ich stelle einen Raum zur Verfügung, in dem Probleme gelassen werden können, sich ausprobiert werden darf und Fehler gemachen werden dürfen … in dem man sein darf, wie man sich gerade fühlt.

Ich bestärke darin, Sicherheit und Orientierung in der Unsicherheit zu finden.

Die Verhaltenstherapie hat sich als wirksame Herangehensweise bei psychosozialen Belastungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bewährt. 

Sie befähigt im Sinne des „Selbstmanagement“, mit sich selbst klar zu kommen und gibt Strategien an die Hand, um sich im Lebensumfeld wohl fühlen zu können. 

Dabei steht der eigene Wille und die Verantwortung für das Handeln („Autonomie“) sowie ein gesunder Umgang mit sich und anderen („Achtsamkeit“) im Mittelpunkt der Therapie.

Belastende Situationen des Alltags werden in der Therapie gemeinsam analysiert, Veränderungswünsche benannt, Ziele festgelegt und neue Strategien erprobt: 

Dazu gehören 

  • kognitive Verfahren, die den Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten aufzeigen und „positives Denken“ fördern
  • Problemlösestrategien 
  • Selbstinstruktionstechniken (zur Verbesserung von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration)
  • Konfrontationsverfahren zum Abbau von Ängsten 
  • Strategien, um die Selbststeuerung zu erhöhen (bei Impulsivität, Aggression und Ängsten)  
  • körperorientierte Techniken zur Förderung eines positiven Körpergefühls und zur Entspannung 
  • Methoden zur Erweiterung von sozialen Fähigkeiten (bei Erleben von Misserfolg, Kritik und Konflikten)
  • sowie Strategien der Selbstfürsorge und Achtsamkeit zur Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstwert.

Die Gestalttherapie fördert den Zugang zu den eigenen Gefühlen und einen guten Kontakt mit sich und anderen.  

Das Problem wird im „Hier und Jetzt“ gemeinsam betrachtet. Alles, was sich im therapeutischen Raum zeigt, darf sein und ist gewollt.

Unangenehme Gefühle und Situationen werden durch kreative Methoden veranschaulicht, um sie begreifbar zu machen und letztlich im Alltag „händeln“ zu können – einen neuen, zufriedenstellenden Umgang damit zu „gestalten“.

Alltagsthemen werden im therapeutischen Raum durch das Ausdrücken der damit verbundenen Gefühle „intuitiv erfasst“ und „erlebnisorientiert bewältigt“.

Entwicklung – aus gestalttherapeutischer Sicht – geschieht durch das Betrachten von sich selbst und der Umwelt. Dies beinhaltet die Art und Weise, WIE man die Dinge, die einen täglich umgeben, bewertet und damit umgeht.

Eine Veränderung hin zu einem zufriedenstellenden Leben kann dann stattfinden, wenn ein wohlwollender Blick für sich und den eigenen Lebensweg entwickelt wird.

Der gestalttherapeutische Ansatz, mit dem Fokus auf der therapeutischen Beziehung und dem Finden eines persönlichen Ausdrucks im Umgang mit belastenden Gefühlen, ist die Grundlage für moderne psychotherapeutische Verfahren mit Emotionsfokussierung.

Emotionsfokussierte Verfahren zeigen nach Stand der Psychotherapieforschung mit die höchste Wirksamkeit in der Behandlung psychischer Störungen.

Mein Behandlungsspektrum mit verhaltenstherapeutischem und emotionsfokussiertem Schwerpunkt umfasst in Anlehnung an die Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), folgende Störungsbilder

  • Affektive Störungen (Depression in unterschiedlicher Ausprägungsform, starke Stimmungsschwankungen)
  • Angststörungen (Angst vor Menschenmengen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, soziale Ängstlichkeit, Prüfungsangst, Panikattacken u.a. Formen der Angst) und Zwangsstörungen (zwanghafte Ideen, Kontroll- und Waschzwänge)
  • Anpassungsstörungen (emotionale Beeinträchtigung nach belastenden Lebensereignissen wie Mobbing, Trennung von /Verlust einer nahen Bezugsperson)
  • Somatisierungsstörungen (langwierige körperliche Symptomatik ohne medizinischen Befund)
  • Nichtorganische Schlafstörungen
  • Sexuelle Reifungskrisen (Unsicherheit hinsichtlich der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung)
  • Persönlichkeitsstörungen (emotional instabile, zwanghafte, ängstlich-vermeidende, abhängige und sonstige Beziehungsstörungen) und Verhaltensstörungen (Störungen der Impulskontrolle- Trichotillomanie, unkontrollierte Wutausbrüche) im Kontakt mit anderen Menschen
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörungen (Asperger Syndrom)
  • Verhaltensstörungen und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (Aufmerksamkeitsstörungen – AD (H) S, Störungen des Sozialverhaltens – oppositionell, aufsässig, aggressiv, dissozial, delinquent – Schuleschwänzen, Weglaufen, Vandalismus u.a.)
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